Privatpraxis · Lilienthal
Häufige Fragen & Wann zum Arzt
Viele proktologische Beschwerden wirken zunächst harmlos – und werden gerade deshalb zu lange ausgesessen. Als Faustregel gilt: Was länger als zwei bis drei Wochen besteht, gehört abgeklärt.
Orientierung
Wann sollten Sie einen Termin vereinbaren?
Zeitnah – innerhalb weniger Tage
Umgehend – am selben oder nächsten Tag
Auch ohne Beschwerden – zur Vorsorge
Wichtig: Auch bei bekannten Hämorrhoiden gilt: Jede neue Blutung sollte ärztlich beurteilt werden. Ein Darmtumor blutet in den Anfangsstadien oft auf dieselbe Weise wie ein harmloses Hämorrhoidalleiden.
Häufige Fragen
Was Patientinnen und Patienten häufig fragen
Ist die Untersuchung schmerzhaft?
Nein. Die proktologische Basisuntersuchung – Inspektion, Tastuntersuchung und Proktoskopie – ist in der Regel unangenehm, aber nicht schmerzhaft. Wir nehmen uns Zeit, erklären jeden Schritt und arbeiten mit dünnen, gut gleitenden Instrumenten. Eine ausgedehntere Untersuchung (z. B. Koloskopie) kann auf Wunsch in einem leichten Dämmerschlaf erfolgen.
Muss ich mich auf den Termin vorbereiten?
Für die proktologische Erstuntersuchung ist keine aufwendige Vorbereitung nötig. Ein normaler Stuhlgang am Morgen reicht aus; ein Klistier oder Abführmittel ist nicht erforderlich. Für eine geplante Darmspiegelung erhalten Sie von uns eine detaillierte Anleitung.
Wer ist während der Untersuchung im Raum?
Bei der Untersuchung sind nur die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt und eine medizinische Fachkraft anwesend. Auf Wunsch können Sie eine Begleitperson mitbringen. Diskretion ist für uns selbstverständlich.
Blut im Stuhl – ist das immer Krebs?
Nein, in den meisten Fällen steckt eine harmlose Ursache wie Hämorrhoiden oder eine Analfissur dahinter. Trotzdem gilt: Jede Blutung sollte abgeklärt werden, denn nur eine Untersuchung kann eine ernsthafte Erkrankung sicher ausschließen.
Können Hämorrhoiden zu Krebs werden?
Nein, Hämorrhoiden sind ein normales Gefäßpolster und entarten nicht. Die Sorge ist trotzdem berechtigt: Ihre Symptome – vor allem Blutungen – ähneln denen eines Darmtumors. Deshalb sollten neue oder veränderte Beschwerden immer ärztlich beurteilt werden.
Ist Stuhlinkontinenz im Alter normal?
Nein. Auch wenn die Häufigkeit mit dem Alter zunimmt, ist Inkontinenz kein zwangsläufiger Teil des Älterwerdens. In den allermeisten Fällen lässt sie sich deutlich verbessern oder vollständig beheben – oft bereits mit konservativen Maßnahmen.
Wie lange dauert ein Erstgespräch?
Planen Sie für den ersten Termin etwa 30 bis 45 Minuten ein. Dazu gehören Anamnese, Untersuchung und die Besprechung der weiteren Schritte.
Brauche ich eine Überweisung?
Als Fachpraxis nehmen wir sowohl Patientinnen und Patienten mit Überweisung als auch ohne entgegen. Eine Überweisung Ihrer Hausärztin oder Ihres Hausarztes ist hilfreich, aber keine Voraussetzung.
Unser Versprechen
Was Sie von uns erwarten können
Zeit für das GesprächOhne Hast, ohne Bewertung – wir hören zu und nehmen Ihre Beschwerden ernst.
Schonende DiagnostikMit modernen Geräten und größtmöglichem Komfort für Sie.
Klare AufklärungÜber alle Behandlungsoptionen – verständlich und ohne Fachjargon.
DiskretionVom ersten Anruf bis zur Nachsorge – Vertraulichkeit ist für uns selbstverständlich.
Jetzt Termin vereinbaren
Je früher Beschwerden abgeklärt sind, desto schonender und erfolgreicher ist in aller Regel die Behandlung.